Insomnia?
ist wenn man schlafen möchte aber nicht kann
und wie heißt das, wenn man müde ist aber nicht schlafen möchte?
*aaaargh*
Um 5 klingelt der Wecker
geh ins Bett, Frau
noch eine Zigarette
kühl auf dem Balkon
Frost in meinen Gedanken
gedachte Eiskristalle Wieso...
wieso... wieso...
die Frage gefriert in dem Moment, in dem ich sie ausatme
und zerschellt beim Aufschlag auf den Boden in tausend Teile
in denen sich neue Fragen spiegeln
ohne Antwort
die gibt es wohl erst, wenn ich die Scherben zusammen kehre wenn
wenn wenn
Das Wort "Apokalypse" wird meist als menschlich-irdisch-militärisch-theologischer Supergau interpretiert.
Dabei heißt das Wort eigentlich nichts anderes als "Offenbarung".
Die Auslegung der anderen Art - und vorab der Text (für den total recall):
(Offb 6,1-8):
Und ich sah, dass das Lamm das erste der sieben Siegel auftat, und ich hörte eine der vier Gestalten sagen wie mit einer Donnerstimme:
Komm!
Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hatte einen Bogen, und ihm wurde eine Krone gegeben, und er zog aus sieghaft und um zu siegen.
Und als es das zweite Siegel auftat, hörte ich die zweite Gestalt sagen:
Komm!
Und es kam heraus ein zweites Pferd, das war feuerrot. Und dem, der darauf saß, wurde Macht gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, dass sie sich untereinander umbrächten, und ihm wurde ein großes Schwert gegeben.
Und als es das dritte Siegel auftat, hörte ich die dritte Gestalt sagen:
Komm!
Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd. Und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand.
Und ich hörte eine Stimme mitten unter den vier Gestalten sagen: Ein Maß Weizen für einen Silbergroschen und drei Maß Gerste für einen Silbergroschen; aber dem Öl und Wein tu keinen Schaden!
Und als es das vierte Siegel auftat, hörte ich die Stimme der vierten Gestalt sagen:
Komm!
Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten damit Schwert und Hunger und Pest und durch die wilden Tiere auf Erden.
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Das Lamm wird oft zusammengekuschelt auf dem Buch mit den sieben Siegeln dargestellt. Dieses Bild steht für mich für das Urvertrauen.
Der erste Reiter mit Krone auf einem weißen Pferd. Im einen Text heißt es, er trüge einen Bogen, im anderen Text ein Schwert, das aus seinem Mund ragt. Bogen = weitreichend, zielsicher. Schwert = scharf, steht für Gerechtigkeit. Weiß = Reinheit, Klarheit, Licht. Krone = Verbindung. Für mich ist dieser erste Reiter der Moment in dem ein Mensch erkennt, daß es das Unerklärliche tatsächlich gibt.
Der Zweite mit einem langen Schwert auf einem roten Pferd. Wird üblicherweise gedeutet als Krieg, Vernichtung, Blut. Langschwert = deutlichere Kampfhandlung. Rot = Blut, Glut, Feuer, Leidenschaft, Zorn. Diesen Reiter sehe ich als die Wut über die eigenen Unzulänglichkeiten und gleichzeitig die Leidenschaft, die ein Aufgeben verhindert.
Der Dritte mit einem Maß auf einem schwarzen Pferd. Das wird häufig als Hunger (Nahrungsmittelknappheit) und Tod gedeutet. Maß = messen, begrenzen, abwägen, sortieren. Schwarz = dunkel, endlos, grenzenlos. Bestehende Grenzen überwinden und gleichzeitig erkennen, wo das Erkennen aufhört und der Größenwahn anfängt. Schadensbegrenzung, sozusagen.
Der Vierte auf dem fahlen Pferd wird als Furcht, Krankheit, Niedergang und Tod gedeutet. Fahl = grau. Gemischte Nicht-Farbe. Doppelte Farblosigkeit. Nicht-Wertung. Tod der inneren Dualität trotz bestehender äußerer Dualität. Tod des unnützen Ballasts. Freiheit.
Für mich steht dieser Text - so wie die meisten anderen Visionen, die in der Bibel beschrieben werden, nicht für ein äußeres Ereignis. Sondern für den inneren Auf- und Umbruch.
Meine ältere Tochter (als kleines Kind) zu meiner Mutter, nachdem diese ihr ein Brot, belegt mit "Lochkäse" gegeben hatte:
"Ich mag aber keinen Käse mit Löchern."
Meine Mutter:
"Dann iß nur den Käse, die Löcher kannst du liegen lassen."
........................
Mein älterer Schwiegersohn (Fisch-Hasser) wurde als Kind von seiner Mutter wie folgt zum Calamares essen überredet - obwohl ihm die Sache, wie er sagt, schon spanisch vorkam:
"Das kannst du ruhig essen. Das sind nur runde Pommes."
Wohnung geputzt.
Wäsche gewaschen.
Kaffee getrunken.
Zigarette geraucht.
Und jetzt?
Jetzt hab ich keine Lust auf garnichts.
Keine.
Auf garnichts.
..... garnichts?
Garnichts.
Sachma... darf ich dich "Garnichts" nennen? Nur so... für jetzt?
Wird die Menschheit an jenem Tag in höhere Dimensionen aufsteigen? Nein. Denn das wäre das Ende für die höheren Dimensionen. Sie wären dadurch die niederen Dimensionen ;O)
Mal nebenbei: die Menschheit ist (bisher) dazu weder menschlich noch mathematisch fähig. Was bringt bloß Jemanden auf die Idee, sie könnte es innerhalb von 4 Jahren werden? Dieses Potential kann ich nirgends erkennen.
Wird die Erde im- oder explodieren? Mit Sicherheit braucht die Erde dazu kein durch das Ende des Maya-Kalenders bestimmtes Datum. Sie braucht nur weiterhin die gleichen Bemühungen, die Mensch bereits in großem Umfang unternimmt.
Wird es eine Apokalypse geben? Als Weltuntergang interpretiert... sicher nicht. Die Erde oder die Welt wird es sicher noch sehr lange geben. Ob die Menschen das miterleben werden ist da wesentlich fraglicher. Ich glaube allerdings nicht, daß das an einem Kalender liegt. Als wegziehen des Vorhangs interpretiert... es liegt wohl eher an der Bereitschaft der Menschheit als Gesamtes als an einem Datum ob das geschieht oder nicht. Momentan habe ich nicht den Eindruck, als ob mehr als 10 bis 20% der Menschen überhaupt ein Interesse daran hätten. Und von denen, die sagen sie hätten Interesse daran, nennen sich viele "Lichtarbeiter". Und dieses Wort weckt herbe Befürchtungen in mir.
Solange die Menschheit auf ein bestimmtes Datum wartet, an dem ihrer Meinung nach ganz automatisch etwas Wunderbares passieren wird, wird garnichts passieren. Denn das Passieren eines Wunders fängt im Inneren an. Nicht auf einem Kalender. Sei er von den Maya oder von sonstwem.
Man sollte sie nicht herein lassen. Die Tür garnicht erst aufmachen. Nicht einmal abwimmeln. Sondern tun als ob man sie nicht bemerkt hätte.
Toxic people. Giftsäcke.
Jeder hat welche in seiner Bekanntschaft oder Verwandtschaft.
Manchmal bemerkt man garnicht, wie sehr einen ein Mensch vergiften kann. Manche durch ständiges Negativ-Gerede. Manche indem sie einen immer wieder in etwas hineinziehen, in das man überhaupt nicht gewollt hat. Manche durch ihre bloße Anwesenheit. Einfach weil sie als Ganzes negativ sind. Ein Minus-Zeichen mit Beinen und Armen sozusagen. Das sind meist die, die einem auf verschleiertem Weg ein schlechtes Gewissen einreden wollen, weil sie das zarte neid-grün in ihrem Gesicht nur noch mit Mühe verbergen können.
Gefahr erkannt - Gefahr gebannt? Nicht wirklich, denn da ist sie immer noch, diese heimtückische Hemmschwelle, die uns daran hindert so einen Menschen einfach dahin zu schicken, wo der Pfeffer wächst. Weil wir ja nicht negativ sein wollen.
Wenn doch offenbar Unbehagen da ist... warum zum Henker kann man dieser Hemmschwelle denn nicht einfach einen Tritt verpassen, der sie ins Nirwana befördert. Damit der Weg frei ist. Frei für ein Nimmerwiedersehen.
Und da sind die Einstellungen und Rollenverteilungen so unterschiedlich, daß man meint man geht nicht von Familie zu Familie sondern von Planet zu Planet.
In manch einer Familie ist die Mutter der Nabel der Welt - die Mutter des Mannes, versteht sich. Nicht etwa die Mutter seiner Kinder. Denn diese ist nur notwendiges Zubehör. Nicht mehr und nicht weniger. Töchter zählen in solchen Familien naturgemäß noch weniger als die Ehefrau. Töchter sind "passiert". Hätte nicht sein müssen, aber... vielleicht hat der Mann ja beim Frauenarzt nicht richtig zugehört, als dieser das Geschlecht des Kindes mitteilte. Sonst wäre es vermutlich nicht geboren worden. Diese Einstellung ist extrem unlogisch. Wenn der Großvater solch eines Mannes so gedacht hätte, wäre er selbst nicht da. Denn dann hätte es seine Mutter nicht gegeben. Mein Fazit: DUMM!!!
In manch einer Familie ist das männliche Familienoberhaupt, der Älteste, die Krone der Schöpfung und alle Anderen sind... halt einfach nur da. Keiner weiß wie und wieso. Frauen werden in solchen Familien eigentlich nur wahrgenommen, wenn der Mann einen gewissen Druck verspürt oder wenn er hungrig am Tisch sitzt und das Essen gebracht wird. Wobei ich sicher bin, wenn eines Tages Pumuckl das Essen bringen würde, würde diese Sorte Mann garnicht merken, daß da was anders ist. Mein Fazit: PEINLICH!!!
In einigen Familien hat tatsächlich jedes Familienmitglied den gleichen oder zumindest fast gleichen Wert. Meist werden diese Menschen als Sonderlinge angesehen. Mein Fazit: MUTIG!!! (Ja, leider muß man das so sagen...)
Und in einigen Familien habe ich das Gefühl, daß Niemand Niemandem etwas wert ist, als ob Jeder Jedem und auch sich selbst zuwider wäre. Denn keiner spricht. Keiner hört zu. Er geht sich mit Freunden treffen und verspielt nebenbei fast sein gesamtes Einkommen - oder aber: er teilt es mit seiner Geliebten. Die Ehefrau sitzt mit den Kindern zuhause und weiß nicht, ob sie sein Heimkehren wollen oder fürchten soll. Die Kinder wissen nicht, daß das Wort "Familienleben" auch etwas völlig anderes als das ihnen bekannte bedeuten kann. Mein Fazit: TRAURIG!!!
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Bevor du mir jetzt einen Kommentar schreibst, solltest du wissen, daß ich in einer türkischen Familie lebe. Als Nicht-Türkin. Seit 30 Jahren.
Es sei dahingestellt, ob man es wußte oder nicht. Oder ob bestimmte Leute es wußten und begrüßten. Oder ob manches erst "danach" offen dargelegt wurde.
Obwohl, es gab "vorher" schon einige Leute, die sich besorgt äußerten. Und nicht nur im eigenen Land.
Und jetzt? Jetzt sagt er doch ganz offen, was er will, der Herr Erdoğan. Der türkische Ministerpräsident.
Demokratie will er. So sagt er. Wenn man seine weiteren Ziele hört -oder zumindest einige davon- dann weiß man, was er damit meint.
Freedom and peace für das Kopftuch. Er möchte, daß die Menschen selbst entscheiden ob sie ein Kopftuch tragen oder nicht. In den Schulen. In den Universitäten. Zum Beispiel. So sagt er. Da er deutlich islamistische Ziele verfolgt, kann man davon ausgehen, daß dies zwar nicht in einen Kopftuchzwang ausarten wird, daß aber die, die sich weigern eines zu tragen schultechnisch deutlich benachteiligt sein werden.
Integration der Kurden. Für die Star Trek Gemeinde: er meint wohl die von den Borg ausgeübte Assimilation. Bisher habe ich nur nicht genau feststellen können, ob er nun die Kurden assimilieren, also zu "richtigen Türken" machen will, oder ob er die Türken assimilieren, also zu "richtigen Kurden" machen will.
Ein ordentliches Familienleben. Das heißt, wie man nachrichtentechnisch erfahren kann, ein Mann darf zwei Frauen haben. Die Frau darf nur einen Mann haben. Eine Familie hat standardmäßig drei Kinder zu haben. Er sagt es zwar nicht, aber ich denke er wird meinen: mindestens zwei davon haben gefälligst Söhne zu sein.
Türkische Schulen und Universitäten in Deutschland möchte er haben. Lehrer etc. würden gern von der Türkei gestellt. Klar, der passende Nachwuchs soll herangezogen werden. Das kennen wir aus der Geschichte ja schon. Und - ganz nebenbei... vielleicht kann man ja auch Deutsche assimilieren... man kann's ja mal versuchen.
Seine Partei soll verboten werden. Der Antrag ist gestellt. Er selbst soll Politik-Ausübungsverbot bekommen.
Wahrscheinlich werden diese Anträge angenommen.
Aber in naher Zukunft wird eine alte Partei ein neues Namensgewand anziehen und ein vorher an der Spitze Stehender wird im Hintergrund seine Fäden ziehen. In irgendeiner Form.
Wir hatten einen wunderschönen Tag mit Müttern, Töchtern, Schwiegersöhnen und Enkeln. Glücklicherweise war ja auch das Wetter herrlich und wir konnten ganz entspannt im Garten "rumgammeln" und die Kleinen toben lassen.
Was mich immer und immer wieder freut ist, daß meine Süßen mich recht gut kennen ;O)
Das ist mein "Statt Blumen", das ich heute bekommen habe - ich bin restlos begeistert. Als ich den gesehen hatte, war das Liebe auf den ersten Blick. Und meine Süßen haben ihn mir gekauft ... Bussi an euch, meine Schatzis!
Im Internet kann man auf diversen Seiten und in diversen Foren immer wieder lesen, der im Islam genannte Allah sei in Wirklichkeit der altertümliche Al Illah, ein Mondgott.
Liebe Leute... wenn ihr bei Wikipedia etwas lest, dann lest ALLES, was dort steht und zieht zumindest ein paar andere Quellen hinzu bevor ihr Wahrheiten verbreitet, die keine sind.
Das arabische "Al Illah" heißt in wörtlicher Übersetzung "der Gott" und ist KEINE Bezeichnung, KEIN Name für einen bestimmten Gott. Egal ob Mond- oder was auch immer.
Es ist eine Arten-Bezeichnung. Wie zum Beispiel "der Mensch", "das Tier", "die Pflanze".
Allah ist die Abkürzung von Al Illah.
Ja, man sollte nicht verschweigen, daß viele Moslems das Wort Allah tatsächlich als den Namen "ihres" Gottes ansehen. Und man sollte auch erwähnen, daß viele den Gedanken in sich tragen nur ihr Gott sei der Wahre - und das betrifft keineswegs nur Moslems. Solche Denker gibt es in allen Religionen.
Und falls die entsprechende Frage jetzt auftaucht... ich bin kein Moslem, ich war nie einer und ich werde nie einer werden.
Nachdem wir das im letzten Beitrag erwähnte Kunstwerk betrachtet hatten, sowie eine am gleichen Ort ausgestellte riesige metallene Kuh, deren Euter am Hintern festgetackert ist und den Eindruck vermittelt, aus dem Kuhhintern wüchsen Raketen... also nachdem wir feststellten, daß uns irgendwie das Kunstverständnis zu fehlen scheint... gingen wir über den Festplatz. Der Pfingstmarkt. Alle Jahre wieder -so es uns denn möglich ist- schlendern wir über den Markt, kaufen Sinniges und Unsinniges, essen viel zu viel und freuen uns über die Freude unserer Enkel, gerade so wie wir uns früher über die Freude unserer Kinder gefreut hatten.
Und dann das Feuerwerk am (sehr) späten Abend.
In der ganzen Umgebung richtet Angelbachtal eindeutig das schönste Feuerwerk aus.
Die Handy-Kamera kann das natürlich nicht wiedergeben. Trotzdem...
Und als krönenden Abschluss die Heimfahrt auf dem Roller - bibbernd und frierend... kommt davon, wenn man bekleidungstechnisch auf tags-warm eingerichtet ist und erst nachts-kalt heimfährt.
Gestern habe ich einen Forenbeitrag über die Wächter der Welten gelesen.
In diesem Beitrag hieß es, diese Wächter seien (meist? immer?) Lycaner. Sprich: Werwölfe.
Daß diese Wächter Werwölfe sein sollen oder sind tangiert mich nur periphär.
Aber eins würde mich brennend interessieren...
Was in aller Welt müssen oder sollen diese Wächter denn beschützen (oder be- oder überwachen)? Oder anders: was meinen sie, beschützen, überwachen oder bewachen zu müssen?
Man liest so viel über sie. Die guten Engel. Die bösen Dämonen. Der liebe Gott. Der schreckliche Teufel.
Richtig wie beim Kasperle-Theater, nicht? Jedem wird seine feste Rolle zugewiesen. Und wenn der Kasper, der dem Teufel üblicherweise eins auf die Mütze gibt, plötzlich den Polizisten erschießt? Dann heißt es, das war nicht der Kasper. Das kann nur der verkleidete Teufel gewesen sein.
Und wenn das böse Krokodil plötzlich die Gretel aus dem Fluss rettet? Dann war es nicht das böse Krokodil, sondern ein verkleideter Schutzengel, nicht? Wenn der gute Polizist plötzlich den Kasper verhaftet? Dann muß er in dem Moment wohl von einem bösen Dämon besessen gewesen sein, nicht?
Ich halte nichts von gut-böse-Standards. Garnichts.
Ich halte nichts von Standards.
Ich dachte, ich hätte Jemanden gefunden für einen kleinen battle, für das kleine Gemetzel zwischendurch.
Jemanden, der Andere nicht zu ernst nimmt, sich selbst aber auch nicht. Und der weiß, daß das Spiel das Ziel ist.
Jemanden, der Salz in das klaffende Wort streuen könnte um dann mit etwas Niedertracht die Wunde zu verbinden.
Jemanden, der dem Speer die Stirn bietet ihn dann wieder herauszieht und in die Blumenvase stellt.
Und der vielleicht auch noch in der Hitze des Gefechts erkennt wozu das alles dient.
Und was war?
Heiße Luft, die sich den Weg durch die Tastatur bahnte um dann leise säuselnd zu entschwinden.
Wieder nichts...
............................................................................. Dieser Beitrag ist als Abschluss eines Kapitels zu sehen. Und da dies ein Abschluss ist, lösche ich diverse Beiträge, die nun nicht mehr benötigt werden.
Sprich: ich habe soeben den Ignore-Button gedrückt.
Als ich Kind war, wollte unser Hausarzt, Herr Dr. Astor, mich immer mal mitnehmen, wenn er mit seinem Flieger abhob. Meine Mutter lehnte dies kategorisch ab. Sie leidet unter absolut panischer Flugangst.
Dies hatte sich unmerklich auf mich übertragen. Es gab keinen vernünftigen Grund für diese Panik. Weder bei ihr (Angst vor dem Absturz) noch bei mir (Angst vor Übelkeit und Angst vor der Angst und vielleicht sogar Angst vor dem Absturz).
Dann kam das Jahr 1998. Mein Schwiegervater Nummer Eins (der leibliche Vater meines Mannes) erkrankte schwer und sein Zustand war derart auf der Kippe, daß es angebracht war, einen Flug zu buchen...
Am Flughafen hörten wir für unseren Flug, meinen allerersten, die Durchsage, es gäbe wohl ein technisches Problem am Flieger und der Start würde sich verzögern.
Ich war paradoxerweise höchst erleichtert. Mein Inneres und Äußeres atmeten deutlich auf.
Wunderbar, wenn es so anfängt... kann es ja nur besser werden. Ja, sie zeigte plötzlich Wirkung, meine eingebaute rosa Brille.
Dann im Flugzeug, beim Warten auf den Abflug orientierte ich mich zuerst Richtung Kotztüten - man weiß ja nicht, ob man sie nicht doch schnell zur Hand haben muß ;O)
Der Flieger rollte an, zur Startbahn, beschleunigte. Ich fühlte mich wie im Sitz festgehalten. Dann das Abheben.
Oh mein Gott, was für ein wundervolles Gefühl. Glück. Reinstes, unverfälschtes Glück. Der Ausblick, die Leichtigkeit beim Abheben, das Rumpeln durch Turbulenzen, der schräge Landeanflug in Istanbul. Keine Spur von Angst. Keine Spur von Übelkeit.
Inzwischen kann ich sagen, ich würde mich in ALLES setzen, was fliegt. In wirklich alles... und vor allem... JEDERZEIT!
Da wäre einmal die Toler-Anz. Diese nahm in meinem Leben eigentlich schon immer einen der vorderen Plätze ein. Auch wenn es natürlich Ausnahmen gab und gibt. Diese Anz verflüchtigt sich in genau dem Moment, in dem sie überstrapaziert wird. Ich bin tolerant, aber ich bin kein Überwesen. Diese Anz traf immer wieder auf Menschen und auf einige meiner eigenen Absonderlichkeiten, die sie deutlich ins Off beförderten.
Dann gibt es da die Ignor-Anz. Diese Anz konnte sich nie richtig in meinem Leben etablieren. Momentan arbeite ich jedoch massiv daran, diese Anz besser in mich zu integrieren. Denn manches oder Mancher verdient einfach nichts anderes als diese Art der Anz.
Wahrheiten sind ein Thema für sich, denn Wahrheit ist das, was jeder sich selbst zurecht bastelt. Und dann auch nur für denjenigen selbst. Von außen betrachtet, sieht jeder einzelne Betrachter immer nur den ihn persönlich ansprechenden Aspekt der (selfmade) Wahrheit des Betrachteten.
Also bastle ich munter drauf los, gerade so wie ich Lust und Laune habe. Und erfreue mich daran, zu erfahren welcher Teil von mir oder meinem realen oder fiktiven Ich (versuch mal das zu unterscheiden) wen und in welcher Form anspricht.
Und nun noch eine Anz zu guter Letzt:
Die Pomer-Anz. Das bin ich.
Und da es für die Pomeranze viele mögliche Definitionen (und auch wieder Auslegungsmöglichkeiten für diese Defintionen) gibt, ich aber keine Spur lege, wünsche ich viel Spaß beim Interpretations-Versuch ;O)
Ich habe mal die Google-Hits auf meine Seite durchforscht und dabei festgestellt, daß folgende Suchbegriffe am häufigsten hierher führten:
21.12.2012 - mit sehr, sehr weitem Abstand zu den anderen Suchbegriffen. Vielleicht sollte ich doch mal mehr darüber schreiben als nur den kleinen Witz... Alle dieser Anfragen kamen übrigens aus Österreich. Was auch immer das bedeutet.
Schamlippenkorrektur - sorry, darüber kann ich nichts schreiben, aber der Link hier wird mit Sicherheit weiterhelfen: Sophienklinik Stuttgart
Gestrüpp - wenn ich wüßte, was genau da gesucht wird, könnte ich vielleicht was dazu in den Blog nehmen. Definitionen? Bilder?
Himbeersoße - Rezepte habe ich leider nicht, meine Himbeersoße war spiritueller Natur...
Kutteln + Restaurant - sorry, da kenne ich nur einige in der Türkei, genauer gesagt in Istanbul.
Schüttelfrost - auf jeden Fall zum Arzt gehen (oder noch besser: zu zwei verschiedenen), nicht bei Google suchen. Wie ich erfahren habe, kann dieser beziehungsweise seine Ursache teilweise sehr... endgültige Auswirkungen haben.
nackt - gibt's hier nur wörtlich, nicht bildlich.
Die mit Abstand geilste Suchanfrage bei Google, die hierher führte war:
Annelie liegt auf der Wiese.
Liegt da einfach nur so rum.
Der Tag ist hell und stolz darauf.
Strahlt sie an, lächelt,
denkt: „Gut so, Du!“
(denn er kennt ihren Namen nicht)
„Gut, dass wenigstens Du da liegst.“
Doch da taucht auch schon
die Gesellschaft auf.
Blitzartig kommen sie um die Ecke.
Starren sie an, gucken auf die Uhr.
Haben gerade noch Zeit,
die Köpfe zu schütteln.
Verstehen nicht, dass man da
einfach so rumliegen kann.
Gehen weiter.
Ihnen platzt der Terminkalender.
Alles voll.
Aber irgend etwas muss man doch tun...
Wenig später kommen Einsatztrupps vorbei.
Sozialarbeiter reden auf sie ein:
„Komm doch mal zu uns!“
„Wir hören Dir zu!“
„Du kannst über alles reden!“
Doch Annelie möchte weder
reden noch denken.
Sie liegt einfach nur da.
Und ihr Schweigen ist eine
Zumutung für diese Welt.
(H.-J. Hilbig)
....................................................................
Falls die Veröffentlichung hier nicht erwünscht ist, bitte melden!!
Gestern mähte ich seit langer Zeit zum ersten Mal wieder Rasen - und stellte dabei fest, daß es mir noch genau so viel Spaß macht wie früher.
Ich muß allerdings sagen, nicht jede sogenannte Arbeitserleichterung empfinde ich auch als solche.
Früher mähte ich mit dem mechanischen Rasenmäher, dem Spindelmäher.
Dieses Mal mit einem Benzin fressenden, laut röhrenden Ungetüm.
Also... mir ist das zu laut.
Garten ist für mich auch bei Arbeitsanfall Ruhe, Frieden, Freude. Nicht ohrenbetäubender Lärm.
Im übrigen - die Kraft, die man beim Spindelmäher zum schneiden des Grases braucht, braucht man bei den Benzinungeheuern um sie überhaupt vom Fleck zu bewegen. Wo ist denn da die Erleichterung?
Elektromäher meinst du?
Nicht bei dieser Gartengröße. Zuviele Kabeltrommeln...
Mal sehen... nachdem ich mit meiner Mutter übereingekommen bin, daß künftig ich den Rasen mähe werde ich bei zustimmendem Budget mal den Kauf eines Spindelmähers in Betracht ziehen. Und dann nach dem Mähen entzückt den Rechen zücken. Denn auch das macht mir Spaß.
Mein Vogelnest, das ich dort trage wo andere Menschen eine Frisur haben, hat sich gestern auch mal wieder bewährt.
Nach getaner Arbeit fanden sich diverse lebende und nicht ganz lebende Dinge darin.
Als man mich darauf aufmerksam machte, war meine Antwort:
"Wenn du da was findest, kannst du's behalten."
In den letzten zwei oder drei Wochen fiel mir immer wieder auf, daß einige ganz bestimmte Menschen auf ganz bestimmten Sätzen von mir "herumreiten". Sätze, die ich über mich oder Stationen meines Lebens schrieb.
Sätze, die die Worte "war" oder "hatte" enthalten.
Man mokiert sich beispielsweise darüber, daß ich schrieb ich hatte an einem bestimmten Zeitpunkt keine Lust zu etwas Bestimmtem und daß ich es jetzt trotzdem tue.
Ich bin ja nun nicht der Mensch, der die Grammatik mit Löffeln gefressen hat. Aber "war" und "hatte" sind für mich eine Form abgeschlossener Vergangenheit. Und genau das wollte ich damit ausdrücken.
Heißt das nun, daß diese Menschen die Grammatik noch weniger beherrschen als ich?
Oder bedeutet es gar, daß diese Menschen jeden einzelnen Tag ihre Lebens völlig identisch verleben? Jeden Tag die gleiche Lust oder Unlust? Jeden Tag den vorangegangenen und somit den gegenwärtigen und den zukünftigen in einer Endlosschleife wiederholend?
Ganz schön festgetackert.... und irgendwie gruselig.
Wenn ich beispielsweise schreibe, daß ich mal ein sabbernder Säugling W-A-R, heißt das nicht, daß ich das immer noch bin - oder gar bis in alle Ewigkeit bleibe.
Wenn ich schreibe, daß ich an diesem oder jenem Tag keine Lust auf Kartoffeln H-A-T-T-E, heißt das nicht, daß ich nie wieder welche essen werde.
Weder grammat(ikal)isch noch real.
Diesen Schuh dürfen sich sehr gerne auch die anziehen, die derartige Sätze von mir nicht lasen sondern hörten und auf die gleiche Weise reagierten.
Was wäre, wenn die "andere" Welt genau hier und genau jetzt wäre. Nur unsichtbar.
Aussage meines Unsichtbaren: "Manche von uns wollen einfach nur in Ruhe gelassen werden." Und: "Auch wir leben."
Gedanke meinerseits: dazu fällt mir ein, daß ich schon so oft von "schlechten" Erfahrungen beim Reisen der anderen Art gelesen hatte. Ich hatte noch nie negative Reise-Erlebnisse - zumindest was Anders-Reisen angeht.
Ergebnis: wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus?
Oder, wie ein Anderer es so passend formulierte: "In allen Welten gibt es Trampeltiere."
Meine Reaktion war Verständnislosigkeit und ein Klick zu Google.
Mit diesem Ergebnis:
Hagalaz ist tatsächlich meine Geburtsrune.
Rune Nummer neun. Diese Zahl taucht ja immer wieder auf...
Symbol für das kosmische Urei. Womit wir wieder bei Vishnu wären. Als ich letztes Jahr einen Text über Vishnu las, sagte eine sehr deutliche Stimme "Du liest gerade etwas über mich, Süße."
Element-Zuordnung: Luft, Wasser. Ach?
Farbe: hellblau. Eine meiner drei Lieblingsfarben...
Stein-Zuordnung: Streifen-Achat (ein brauner Streifenachat war der Stein, den ich in einem Blind-Test ausgesucht hatte), Lapislazuli. Ähem... lazuli nenne ich mich in der digitalen Welt meistens...
Duft: Veilchen (liebe ich seit ich denken kann)
Hagalaz vereinigt alle Gegensätze. Ich glaube so hatte ich mich schon mal irgendwo beschrieben...
Ich habe mir zum soundsovielten Mal das Sri Vishnu Sahasranama Stotram und zusätzlich die englische Übersetzung desselben zu Gemüte geführt und *plopp* da waren sie wieder, die Fragen aus dem Off.
Würde man die Übersetzung HEUTE wohl auch noch so schreiben?
Würde man wohl auch noch das Wort "universe" benutzen? Oder das Wort "multiverse"?
Gesetzt den Fall man würde auch heute noch den Begriff "universe" benutzen, würde das par définition heißen, es gibt nicht nur EIN Höchstes Wesen. Sondern für jedes "universe" ein eigenes.
Würde man den Begriff "multiverse" benutzen, wäre das die klare Aussage, daß es für unsere Begriffe wirklich nur Einen gibt.
... also die mit dem grünen Daumen Arm Fotos machen wollte von den -endlich- eingepflanzten Schnuckis...
... stellte sie fest, daß...
... man die Produktivität in gewissen Bereichen durchaus übertreiben kann - oder anders: der Aschenbecher ist definitiv zu voll, gehört geleert und sollte nicht ganz so arg zugeteert werden...
und daß von dem was da drauflag
noch Reste an der Linse und auf dem Display waren.
"Man" setzt irgend einen Kram ins Internet.
"Man" schreibt etwas sinnloses von wegen "copyright" dazu.
"Man" klagt gegen die, die eben jenes verletzen.
"Man" muß einen Sprung in der Schüssel haben, der den meinen ganz weit in den Schatten stellt.
Wenn "man" nackt auf die Straße geht, ist es auch nicht sehr sinnig zu sagen "Aber du darfst meinen Busen nicht anschauen. Und nicht fotografieren."
Eeeehm.... ICH WÜRDE FOTOGRAFIEREN. SOFORT.
Du etwa nicht?
An die lieben "Darauf-Besteher":
Sinniger wäre es Worte als Buch und Bilder als (Kunst-)Druck zu verkaufen. Dann müsste der, der es sowieso kopiert wenigstens vorher dafür zahlen.
Man kann doch kein riesiges Reklameschild an den Straßenrand stellen und dann ein kleines Zettelchen daranheften auf dem steht: "nicht anschauen, nicht fotografieren, ist alles meins".
Nichts und niemand hat mir das bis jetzt nehmen können:
Das Lachen.
Kürzlich hatte ich in einer Mail geschrieben, daß ich gerne mal lachend sterben würde. So richtig der bitch called life in die Fresse lachen beim Gehen... wie es sich für einen Kasper geziemt.
Das ist nicht als Witz gedacht. Es ist eine Suche nach Informationen.
Kann mir jemand weiterhelfen?
Ich suche die Bezeichnung für Menschen, die beispielsweise Gefühle und/oder Klänge als Farbe erfahren.
Eigentlich nicht nur die Bezeichnung sondern genauere Informationen darüber.
Wenn mir hier jemand weiterhelfen kann würde ich mich über einen Kommentar oder eine Email an die links angegebene Email-Adresse freuen.